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Anfangsworte, zur Einstimmung

Anfangsworte - klingt vielleicht weniger betulich als ein “Zum Geleit”. Nun denn!

Frauen - können sehr freigebig in ihrem Schenken sein. Jedes Geschenk bleibt in Erinnerung, jenseits von persönlichen Gerüchen und Momenten gemeinsamen Empfindens und Denkens, jenseits gemeinsam zelebrierter alter Rituale hingebender Selbstvergessenheit.

Eines dieser Geschenke ist mir das Buch “Bruder Feuer” von Luise Rinser. Es interpretiert das Leben Franz von Assisis.

In dem Buch gibt es eine Passage, die mir ein menschliches Grundproblem zu beschreiben scheint, einen Widerspruch zwischen Freiheit und Schönheit, menschlichem Zivilisationswunsch und menschlichem Kulturschaffen.

Aus der Rede des Grafen:

... Wenn ich tot sein werde, dann wird, nach dem Willen meiner Schwiegertochter und Enkelinnen, das Schloss umgebaut, und es werden Leute hier wohnen, die keinen Sinn haben für seine Schönheit. Leute, die nicht einmal wissen, dass das Schöne ein hoher Wert ist, auch, wenn er niemandem wirtschaftlich nützt. Leute, die meinen, der Mensch brauche nichts als Brot und Freiheit. Man wird sie so lange sozialisieren und demokratisieren, bis alle Menschen und alle Dinge dieser Erde nur mehr Gebrauchswert haben. Wir Herren haben dafür gesorgt, dass Schönes entstand auf unserer Erde ...

Heinrich Heine drückte es - klassisch ambivalent, zwischen Bewunderung und Verachtung - aus: Die schönsten Kirchen baut der Teufel.

Macht. Freiheit. Würde. Scham. Stolz. Verzweiflung. Liebe. Versklavung. Befreiung. Zuneigung. Geborgenheit. Neugierde. Verantwortung. Hoffnungslosigkeit. Hoffnung. Gückseligkeit. Trost.

Manchem mag es gegeben sein, die von Friedrich Nietzsche benannten Zeus-bürtigen Gegenpole “Apollon” und “Dionysos” zu tarieren. Womöglich manchem Baumeister?

Das Leben bleibt widerspruchsvoll. Die Widersprüche der Vergangenheit - zwischen den Steinen historischer Architektur atmet jeder Mensch, der Erkenntnis um Empathie zu ergänzen vermag, ihre Ausdünstungen.

Im Modell - bleibt der Dunst über die Form- und Farbgebungen haften.

Ein brüsker Duft. Übertragungen überlasse ich Ihnen. Überlasse ich - euch. Bis die Worte am Ende schweigen.

Rainer Maria Liesenfeld, an einem launischen Apriltag 2007


PS: Ach ja, das Logo. Ganz einfach: Mein Wappentier ist der Centaur. Centauren, aus der intelligenten Mythenwelt des Alten Griechenland, sind Mischwesen zwischen Pferd und Mensch, die die Kunst des Bogenschießens pflegen. In die gespannte Sehne des Bogens wird ein Pfeil gelegt. Möge der Flug des Pfeils der Erweiterung des Horizonts dienen!

Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit.
(Alexander von Humboldt)